Meander/ Labyrinth

 

Mick las gerade ein Gedicht was er als Hausaufgabe aus dem Deutschkurs aufgekriegt hatte:

 

Die Mitternacht zog näher schon; In stummer Ruh lag Babylon.
Nur oben in des Königs Schloss, Da flackert's, da lärmt des Königs Tross.
Dort oben in dem Königssaal Belsazar hielt sein Königsmahl.
Die Knechte saßen in schimmernden Reihn Und leerten die Becher mit funkelndem Wein.
Es klirrten die Becher, es jauchzten die Knecht; So klang es dem störrigen Könige recht.
Des Königs Wangen leuchten Glut; Im Wein erwuchs ihm kecker Mut.
Und blindlings reißt der Mut ihn fort; Und er lästert die Gottheit mit sündigem Wort.
Und er brüstet sich frech, und lästert wild; Der Knechtenschar ihm Beifall brüllt.
Der König rief mit stolzem Blick; Der Diener eilt und kehrt zurück.
Er trug viel gülden Gerät auf dem Haupt; Das war aus dem Tempel Jehovahs geraubt.
Und der König ergriff mit frevler Hand Einen heiligen Becher, gefüllt bis am Rand.
Und er leert ihn hastig bis auf den Grund Und rufet laut mit schäumendem Mund:

Mick schaute auf, es war ihm als ob er was gehört hätte, aber es schüttelte nur den Kopf, er dachte er währe nur übermüdet, Trotzdem las er weiter:


"Jehovah! dir künd ich auf ewig Hohn - Ich bin der König von Babylon!"
Doch kaum das grause Wort verklang, Dem König ward's heimlich im Busen bang.
Das gellende Lachen verstummte zumal; Es wurde leichenstill im Saal.
Und sieh! und sieh! an weißer Wand Da kam's hervor wie Menschenhand;
Und schrieb, und schrieb an weißer Wand Buchstaben von Feuer, und schrieb und schwand.
Der König stieren Blicks da saß, Mit schlotternden Knien und totenblass.
Die Knechtenschar saß kalt durchgraut, Und saß gar still, gab keinen Laut.
Die Magier kamen, doch keiner verstand Zu deuten die Flammenschrift an der Wand.
Belsazar ward aber in selbiger Nacht Von seinen Knechten umgebracht.

 

Obwohl er sehr müde war, und die Buchstaben schon vor seinen Augen flackerten lies er weiter. Es Klingelte an der Tür, Mick erschrak sich schlimm, Beth konnte es ja nicht sein, den sie war mit 3 Freundinnen, und Josef lag um die Zeit in der Truhe, genauso wie seine anderen Vampirfreunde. Er schaute auf den Monitor und glaubte seinen Augen nicht, vor der Tür stand er selber. Sein Vampirinstinkt sagte schon „Mick mach nicht auf.“ ,doch er unterdrückte das Gefühl, seine Neugierde war stärker. Er sperrte die Tür auf, und der Geruch eines Vampires um strömte ihn, zwar den gleichen den er auch ausstrahlte, aber er strahlte auch was sehr Böses aus, was er leider nicht riechen konnte. „Was kann ich für sie tun?“ „Hmm, was kann mein Zwillingsbruder wohl für mich tun.“

 

Sie sind also mein Zwillingsbruder Alex.“ Mick konnte es nicht glauben, er wusste gar nicht das es einen Zwillingsbruder gab, geschweige das er ein Vampir war. Sie nippten genüsslich an einem Glas Blut, Mick hatte aber immer noch ein schlechtes Gefühl. „Ich muss mal gerade Telefonieren, Alex, ich bin gleich wieder da.“ Mick rief seinen Alten Freund Logan an. „Hi Logan, Mick hier, kannst du für mich was raus finden?“ „Na klar, Was?“ „Über einen Vampir namens Alex.“ „weiter, welcher Nachname?“ Mick musste schlucken, er konnte es ja selber nicht glauben das er einen Zwillingsbruder hatte. „Alex St. John.“ „Sach mal Mick, willst du mich verarschen?“ „Nein, wirklich nicht, ich habe meinen Zwilling hier sitzen, von dem wusste ich sogar selber nichts.“ „Oh, ok.“ Mick kam wieder ins Wohnzimmer zurück und trank aus seinem Glas, sofort wurde er starr wie ein Brett. Alex hatte ihm Hoch dosiert Silber ins Glas getan. Mick sah, das er sein Handy nahm, sich das Bild von Beth ansah, und sie dann anrief. „Hi, Mick hier, willst du dich mit mir treffen? „Ja heute noch, zu einem Mondspaziergang.“ er legte auf, und grinste Mick mit einem wieder wärtigen grinsen an. „Deine Süße wird mir sehr gut schmecken glaube ich.“ und ging von dannen. Mick versuchte sich gegen das Silber zu wehren, aber es gelang ihm nicht. Je mehr er sich wehrte um so schwächer wurde er, er viel in Ohmacht.

 

Mick, wach auf, wach auf.“ er kriegte ein paar Schläge ins Gesicht bevor er wieder wach wurde. Josef und Logan standen vor ihm, er wollte etwas sagen, aber er war zu schwach. „Ich gebe ihn eine Blutkonserve A+.“ Guillermo stand vor ihm, als wäre er aus dem nichts gekommen. Mick trank das Blut in einem Schluck aus, und Josef brachte ein kleines Lächeln über die Lippen als Mick die Konserve nicht mehr von den Zähnen kriegte wegen dem darin entstandenen Unterdruck. „Was ist nun eigentlich passiert?“, fragte Guillermo als Mick endlich das Ding von den Zähnen abkriegte. „Er hat mir wohl während ich mit Logan gesprochen habe Silber ins Blut gemischt und rief Beth dann an, dann sagte er noch das meine Süße ihm wohl gut schmecken wird.“ Mick verstand erst jetzt richtig was Alex damit gemeint hatte und fing an zu weinen. Josef tröstete ihn: „Alles wird gut, wir werden sie finden.“ aber Logan schüttelte nur, als er ihn anguckte, traurig den kopf.

fortsetzung folgt

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